Aktuelle Veranstaltungen

Durch das Angebot verschiedener Infoveranstaltungen und Workshops möchten wir die Studierenden und Beschäftigten der JGU dabei unterstützen, ihre Familie und den Beruf bzw. das Studium noch mehr in Einklang zu bringen.

Mutterschaft und Wissenschaft. Zur (Un-)Vereinbarkeit von Mutterbild und wissenschaftlicher Tätigkeit. Lesung & Diskussion mit Dr.in Sarah Czerney und Dr.in Lena Eckert

Die Corona-Pandemie lässt deutlich zu Tage treten, was auch vorher schon sichtbar war: Von Geschlechtergerechtigkeit sind wir weit entfernt; die Auswirkungen von Covid-19, wie Schul- und Kitaschließungen, wurden und werden vor allem auf den Schultern von Müttern* ausgetragen. Auch in der Wissenschaft macht sich dieser Gender Care Gap bemerkbar: Während Wissenschaftler seit Beginn der  Pandemie überdurchschnittlich viel publizieren, sind die Publikationen von Müttern* in der Wissenschaft stark zurückgegangen. Das gilt ebenso für die Einwerbung von Drittmitteln, die Entwicklung neuer Forschungsprojekte und den Besuch von Konferenzen. 

Gemeinsam mit Dr.in Sarah Czerney und Dr.in Lena Eckert wollen wir das Spannungsfeld zwischen Mutterschaft und Wissenschaft ausloten: Ihre persönlichen Erfahrungen, Herausforderungen und Ideen zu einer besseren Vereinbarkeit von Mutterschaft und Wissenschaft an der JGU sind ausdrücklich erwünscht!

Weitere Informationen zu den Herausgeberinnen, der Veranstaltung und der Anmeldung finden Sie hier.

Online Circle am Mittwoch den 23.11.2022 um 20 Uhr unter dem Thema "Mutterwissenschaftlerin Anderswo: Internationale Perspektive von Müttern in der Wissenschaft"

Unter dem Thema „Mutterwissenschaftlerin Anderswo: Internationale Perspektiven von Müttern in der Wissenschaft“ berichten die drei Wissenschaftlerinnen Nadiane Kruk, Petra Schmidtkunz und Sanja Bauer Mikulovic von ihren Erfahrungen als Mütter in der Wissenschaft in Brasilien, Israel, Schweden und natürlich Deutschland. Wir freuen uns sehr darauf, aus internationaler Perspektive ein Licht darauf werfen zu können, wie es in anderen Ländern - vielleicht besser – möglich ist, Mutter und Wissenschaftlerin zu sein!

Hier könnt ihr am 23.11.2022 um 20 Uhr am Online Circle teilnehmen.

 

Bitte melden Sie sich hier an.

Aktive Mittagspause digital: "Zwischen Homeoffice und Sorgearbeit: wie Eltern ihre innerfamiliale Arbeitsteilung (neu) aushandeln"

Die Stabsstelle Gleichstellung und das Familienbüro der Universität Hamburg veranstalten eine aktive Mittagspause zum Thema: "Zwischen Homeoffice und Sorgearbeit: wie Eltern ihre innerfamiliale Arbeitsteilung (neu) aushandeln". Während der COVID-19-Pandemie hat der Umfang, der im Homeoffice gearbeitet wird, massiv zugenommen. Gleichzeitig führten die phasenweisen Schließungen von Kitas und Schulen zu erhöhter Anwesenheit der Kinder im Haushalt. Die damit verbundene Gleichzeitigkeit und Gleichörtlichkeit von Erwerbs- und Sorgearbeit fordert die innerfamiliale Arbeitsteilung und Geschlechterarrangements heraus. Professorin Almut Peukert (UHH) wird in ihrem Vortrag analysieren, wie Paare ihre familiäre Arbeitsteilung zwischen Re-Traditionalisierung und Egalität (neu) aushandeln. Alle sind herzlich eingeladen via Zoom am 09.11.2022, von 12:30-13:30 Uhr teilzunehmen. Anmelden können Sie sich hier.

Podiumsdiskussion: Elternschaft in feministischen Bewegungen

Feminismen hinterfragen traditionelle Geschlechterrollen und damit auch Mutter- und Vaterrollen. So weit, so klar. Doch wohin soll es gehen? Geht es darum, Mutterschaft aufzuwerten? Oder lieber keine Kinder mehr zu bekommen, um autonom zu sein? Lässt sich Elternschaft gemeinschaftlich organisieren? Immer wieder nimmt das Thema Elternschaft in feministischen Debatten breiten Raum ein – um dann wieder fast gänzlich zu verschwinden. Da passiert es leicht, dass historische Linien von Debatten unsichtbar werden. Stellt das Thema Elternschaft eine Leerstelle in feministischen Debatten und Bewegungen dar? Diese, insbesondere von älteren Feministinnen infrage gestellte These wollen wir aus verschiedenen Perspektiven diskutieren. Dafür nehmen wir die Debatte vom "Müttermanifest" der 1980-er Jahre bis hin zu aktuellen queer-feministischen Perspektiven auf Elternschaft in den Blick.

Es diskutieren:

  Lisa Yashodhara Haller    
Forscherin und Autorin rund um das Thema Elternschaft, Kapitalismus, Sozialpolitik und Feminismus; Herausgeberin des Handbuches "Feministische Perspektiven auf Elternschaft"

    Verena Sulfrian      
Mitbegründerin der Gruppe "LesKids - Lesben und Kinder" in den 90ern in Baden-Württemberg, war und ist in verschiedenen feministischen Kontexten aktiv, u.a. beim Mütter- und Nachbarschaftszentrum Reutlingen

    Yandé Thoen-McGeehan  
Promoviert zum Thema Mutterschaft im Kontext von Migration und Interkulturalität, Autorin des Artikels „Mutterschaft als Person Of Color“ im Handbuch „Feministische Perspektiven auf Elternschaft“

    Maria Bitzan          
Erinnerungen an frühere feministische Debatten um Mutterschaft und Elternschaft, aktiv im Forschungsinstitut tifs

Die Podiumsdiskussion findet am 21.11.2022 von 18:30 bis 21:00 Uhr, digital via Zoom oder in Präsenz in der Begegnungsstätte Hirsch in Tübingen (Hirschgasse 9) statt. Anmelden können Sie sich  unter info@tifs.de bis zum 14.11.2022 per Mail.

Vortrag und anschließende Diskussion zum Thema "Care-Aufgaben übernehmen und gleichzeitig studieren?!"

Die ZEGD (Zentrale Einrichtung Gleichstellung  & Diversität) der Universität Jena veranstaltet einen Vortrag, der die Herausforderungen und Bedarfe von Studierenden mit Care-Aufgaben der Hochschule Bremen sowie ein Entlastungsangebot die Studierenden vorstellt. Neben einer inhaltlichen Einführung und Vorstellung konkreter Angebote soll auch ein Austausch darüber geführt werden, wie Care-Aufgaben besser zusammen gehen können und was Studierende sich diesbezüglich wünschen. Als Expertin wird Prof. Dr. Claudia Stolle dabei sein. Sie ist Professorin für Pflegewissenschaften an der Universität Bremen. Alle sind herzlich eingeladen am 26.09.2022, 12:30-14:00 Uhr digital via BigBlueButton teilzunehmen. Bis zum 22.09.2022 sind Anmeldungen unter Angabe der Vor- und Nachnamens per E-mail möglich: gleichstellung@uni-vechta.de

Health Day 2022

Am Gesundheitstag soll gezeigt werden, welche Schritte jeder Mensch für mehr Gesundheit und Wohlfühlmomente unternehmen kann und wie Unternehmen  bei der unübersichtlichen Auswahl an Gesundheitsangeboten fokussiert bleiben. Zum 30-jährigen Jubiläum von pme werden Sie absolut kostenfrei am 8. November eingeladen. Es erwarten Sie Themen wie Körperliche Gesundheit, Mental Health, Ernährung, Trends im Gesundheitsmanagement und Mindfulness. Anmelden können Sie sich  hier.