Eine Hochschule für ALLE?! – Menschen mit Behinderungen in der Wissenschaft

2009 trat das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-Behindertenrechtskonvention) in Deutschland in Kraft. Es fordert auf allen Ebenen, Menschen mit Behinderungen nicht nur den Zugang zu allgemeiner Hochschulbildung und einer Wissenschaftskarriere zu ermöglichen, sondern gezielt Maßnahmen zur Förderung von Chancengleichheit und gleichberechtigter Teilhabe zu entwickeln und umzusetzen. Voraussetzung für Vielfalt und Nicht-Diskriminierung an Hochschulen ist dabei die Beseitigung von Barrieren und die Überwindung struktureller Benachteiligungen. Doch welche Hürden müssen an Hochschulen überwunden werden, damit die Inklusion, also das selbstverständliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen, gelebte Realität wird? Welche Vorteile hat eine Hochschule von Vielfalt in der Wissenschaft? Und welche Potenziale bringen Menschen mit Behinderungen mit?

Diese und andere Fragestellungen möchten wir gemeinsam mit Ihnen in der Arbeitsgruppe „Eine Hochschule für ALLE?! - Menschen mit Behinderungen in der Wissenschaft“ diskutieren und somit dazu beitragen, Hürden abzubauen und den Weg in eine Wissenschaftskarriere aufzuzeigen und zu fördern.

 

Stephan Heym
Geschäftsführer Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Behinderter Rheinland-Pfalz e.V.
Lukas Krause
AStA-Behindertenreferat