Nicht lineare Lebensläufe in der Wissenschaft: Chancen, Herausforderungen und mögliche Perspektiven

Aktuell gängige Karrieremodelle in der Wissenschaft legen es nahe, die verschiedenen akademischen Qualifizierungsphasen möglichst zügig zu absolvieren, um schließlich – und zwar idealiter deutlich vor dem 40. Lebensjahr – eine Professur besetzen zu können.

Doch ist eine solche Engführung wissenschaftstypischer Berufsbiographien wirklich für alle Fachkulturen sinnvoll und angemessen? Was bedeutet es z.B. für die Qualität von Forschung und Lehre, wenn sich der Erfahrungshorizont der Akteure im Wesentlichen auf das Hochschulsystem beschränkt?

Wir wollen in der Arbeitsgruppe einerseits diskutieren, welchen Gewinn die Diversifizierung akademischer Karrierewege für die Wissenschaft erbringen kann. Wo liegen andererseits aber auch Herausforderungen auf individueller wie institutioneller Seite? Und welche Perspektiven sind angesichts der aktuellen Entwicklungen im Wissenschaftssystem denkbar?

 

Dr. Margarete Hubrath
Geschäftsführerin uni-support, Düsseldorf