Was erwarten Studierende vom Diversity Management der JGU?

Die Diversität der Studierenden an deutschen Hochschulen ist längst Realität; immer weniger Studierende entsprechen dem Idealtyp des „Normalstudenten“ (Abiturient deutscher Herkunft, der unmittelbar nach der Schule ein Vollzeitstudium absolviert und dieses als Lebensmittelpunkt betrachtet). Damit wird die Gestaltung studentischer Verschiedenheit zu einer Kernaufgabe der Hochschulentwicklung.

Doch wie nehmen eigentlich die Studierenden die Diversität an ihrer Hochschule wahr, und was erwarten und wünschen sie sich vom Diversity Management der Hochschule – gerade in Hinblick auf eine Wissenschaftskarriere? Erleben sie Unterschiede zwischen den Studierenden, beispielsweise in der Herkunft, als Bereicherung oder Problem in ihrer Bildungsbiografie? Wie viele und welche zielgruppenspezifischen Angebote wünschen sie sich? Wie viel Gleichheit (zum Beispiel im Prüfungswesen) ist aus Sicht der Studierenden nötig, wie viel Ungleichheit – etwa eine längere Bearbeitungszeit für Klausuren für Studierende, deren Muttersprache nicht Deutsch ist? Wie viel Transparenz in Bezug auf die verschiedenen Diversitätsdimensionen halten Studierende für wünschenswert? Antworten auf diese Fragen werden im Workshop gemeinsam erarbeitet.

 

Bettina Jorzik
Programmleitung "Lehre und akademischer Nachwuchs" beim Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft