Die Zahl der queeren Eltern, Fürsorgenden und Alleinerziehenden steigt seit einigen Jahren stetig an und dennoch müssen sich viele von ihnen mit Vorurteilen und Unsicherheiten in ihrem Umfeld auseinandersetzen. Queere Fürsorgende spüren die Folgen gesellschaftlicher Marginalisierung, die sich sowohl strukturell als auch persönlich auswirkt. Das betrifft nicht ausschließlich schwule, lesbische, inter* und trans*- Eltern/Fürsorgende, sondern auch deren Kinder. Eine Stärkung kann es sein, sich gemeinsam diese Hürden bewusst zu machen und Strategien des Umgangs und der Überwindung zu finden. Hier setzt Empowerment an und hat das Ziel, queere Fürsorgende zu stärken und auf ihren individuellen Entwicklungswegen zu begleiten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung werden die Fragen und Anliegen der Familien, Alleinerziehenden und Fürsorgenden stehen.

Ziele des Workshops:

  • Stärkung der queeren Identität als fürsorgende Person
  • Sensibilisierung für strukturelle Gewalt, intersektionale Perspektive und deren Auswirkungen auf queere Fürsorgende/Familien
  • Informationen über möglichen Umgang mit Hürden und Diskriminierungserfahrung
  • Erarbeitung der eigenen Anliegen und Lösungsmöglichkeiten im Austausch mit anderen
  • Zukunftsbezogene Ermittlung von weitere Bedarfen und Anliegen

Michaela Herbertz-Floßdorf, MundWerk-Training, Selbstständige Pädagogin, Supervisorin, Traumafachberaterin, Autismusfachberaterin und Mediatorin; Mitautorin der Europa-Studie über Regenbogenfamilien „Wir sind Eltern!“, Autorin der Broschüre Wir sind dabei! – Ressourcen und Kompetenzen von Regenbogenfamilien in der Kindertagesbetreuung » Bunte Kitas – starke Kinder (regenbogenfamilien-nrw.de), Podcast: Vielfalt, Verantwortung, Vision


Datum10.05.2023
Uhrzeit09.00-15.30 Uhr
ReferentinnenMichaela Herbertz-Floßdorf
AnmeldungAnmeldungen sind leider nicht mehr möglich

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Keine Sorgen?! Eine Informations- und Austauschreihe zu Carearbeit und Universität“, organisiert von der Stabsstelle Gleichstellung und Diversität in enger Kooperation mit dem Familien-Servicebüro der Personalentwicklung.