Darlehen und Studienkredite

Darlehen und Beihilfen

Arbeitsbereich für Soziales des AStA
In finanzielle Not geratene Studierende können beim Arbeitsbereich für Soziales des AStA eine einmalige finanzielle Unterstützung beantragen. Dies kann entweder mit einem zinslosen Darlehen (Rückzahlungsfrist in der Regel ein Jahr) oder aber mit einer nicht zurück zu zahlenden Finanzhilfe, der so genannten Barbeihilfe bzw. Sachbeihilfe (für die Anschaffung studienrelevanter Materialien), geschehen. Zudem kann man Freitische für die Mensen und Cafeterien des Studierendenwerks Mainz beantragen und sich über diverse Themen studentischer Sozialpolitik wie BAföG beraten lassen. Mehr Informationen gibt es auf den Seiten des Arbeitsbereichs für Soziales des AStA.

Studierendenwerk

Das Studierendenwerk unterstützt Studierende in Notsituationen u.a. durch Freitische, den Barbeihilfefonds, die Gewährung von Darlehen und Beratung.

  • Darlehenskasse „Stiftung Notgemeinschaft Studiendank“: Die Stiftung Notgemeinschaft Studiendank ist eine Darlehenskasse, die für die Vergabe kurzfristiger zinsloser Darlehen zur Verfügung steht. Zielsetzung ist es, Studierenden der vom Studierendenwerk Mainz betreuten Hochschulen, denen unverschuldet keine oder zeitweilig nicht ausreichende Mittel zur Verfügung stehen, Darlehen bis maximal €3000,- zu gewähren, um sie damit in die Lage zu versetzen, ihr Studium fortzuführen. Das Darlehen muss innerhalb von zwei Jahren zurückgezahlt werden.
  • Darlehen für Studierende in Rheinland-Pfalz:
    Die Darlehenskasse dient ausschließlich der Finanzierung der mit dem Studienabschluss unmittelbar zusammenhängenden Ausgaben des/der Darlehensnehmers/in, zu denen auch die Kosten der Lebenshaltung gehören. Die Höchstsumme für ein Examensabschlussdarlehen beträgt € 1.800.
    Das Darlehen wird zwei Monate nach dem abgelegten Examen in monatlichen Teilbeträgen von mindestens 1/12 der Darlehenssumme zur Rückzahlung fällig und ab dem Zeitpunkt zu 3% p.a. verzinst.
  • Darlehenskasse des Studierendenwerks Mainz: Diese Darlehen werden nur Studierenden gewährt, die ohne eigenes Verschulden in eine erhebliche soziale Notlage geraten und dadurch an der ordnungsgemäßen Durchführung ihres Studiums gehindert sind. Über die Vergabe des Darlehens entscheidet ein Ausschuss.
    Die Höchstsumme für das Studierendendarlehen beträgt € 1.500,- und muss innerhalb von 2 Jahren zurückgezahlt werden, ist aber in diesem Zeitraum zinsfrei.
  • Barbeihilfen: Studierende, die sich kurzfristig in einer finanziellen Notlage befinden, welche die Fortführung ihres Studiums gefährdet oder die einen mit ihrem Studium in Zusammenhang stehenden plötzlichen Geldbedarf haben, der aus anderen Mitteln nicht gedeckt werden kann, können Barbeihilfe beantragen. Die Höhe der Hilfe liegt für Studierende ohne Kind bei 700 Euro,  mit Kind bei 800 Euro.
    Weitere Informationen erhalten Sie hier.
  • Freitisch: Hierbei handelt es sich um Hilfen für alle Studierende mit einer schwierigen finanziellen Situation und einem Einkommen unter dem BAföG-Höchstsatz von ca. 648 Euro. Sie beinhaltet eine Unterstützung zwischen 30€ und 50€ für Essen in der Mensa. Antragsformulare finden sich im Studierendenwerk, Eingang C (rechts an der Wand) oder beim AStA der Hochschule Mainz. Studierende können den Antrag beim Sozialreferat des AStA abgeben.

Mehr Informationen finden Sie auf den Seiten des Studierendenwerks.

Hildegardis-Verein

Der Hildegardis-Verein ist der älteste Verein zur Förderung von Frauenstudien in Deutschland. Er wurde im Jahr 1907 gegründet. Das Ziel des Hildegardis-Vereins ist es, die Voraussetzungen von Frauenbildung nachhaltig zu verbessern – durch die Gestaltung von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und durch die individuelle Förderung mit Darlehen, Familienstipendien, Mentoring-Programmen und Coaching-Angeboten.
Viele Informationen zum Verein und Darlehen finden Sie auf der Homepage des Hildegardis-Vereins.

Studienkredite

Studienkredite sind eine weitere Möglichkeit das Studium zu finanzieren, gerade in der Abschlussphase. Diese Kredite haben relativ niedrige Zinsen und die Rückzahlung ist meist flexibel, aber die Entscheidung muss gut durchdacht werden. Der CHE hat einen Studienkredit-Test durchgeführt. Die Ergebnisse und weitere Faktoren, die bei der Auswahl des Kredits berücksichtigt werden müssen, wurden sehr detailliert veröffentlicht. Unter den weiterführenden Links auf der rechten Seite finden Sie den Link zum Dokument.

Man kann grob diese beiden Typen an Studienkrediten unterscheiden:

  • Studienkredit zur allgemeinen Studienfinanzierung:diese können für die gesamte Dauer des Studiums in Anspruch genommen werden und sollen die Lebenshaltungskosten finanzieren. Die meisten Banken (Sparkassen, Volksbanken, Privatbanken etc.) bieten inzwischen solche Kredite an. Ein Blick in den Studienkredit-Test des CHE lohnt sich auf jeden Fall, das Dokument finden Sie in der rechten Spalte unter Downloads.
    Der bekannteste ist der KfW-Studienkredit: Die KfW Bankengruppe bietet einen Studienkredit für die Finanzierung des Studiums an. Die Förderung betrifft das Erst- und Zweitstudium, postgraduale Studien sowie Promotion. Die monatlichen Beträge liegen zwischen 100 und 650 Euro. Die Rückzahlung beginnt 6-23 Monate nach der letzten Auszahlung. Zu Beginn der Finanzierung darf man höchstens 34 Jahre alt sein. Mehr Informationen finden Sie hier.
  • Abschlussfinanzierungskredite: diese sollen insbesondere dazu dienen, kurz vor dem Abschluss stehenden Studierenden für eine begrenzte Zeit finanzielle Unterstützung zu gewähren. Sie zeichnen sich durch besonders günstige Zinssätze (teilweise zinsfrei!) aus.
    KfW-Bildungskredit
    : Der KfW-Bildungskredit ist speziell für die Schlussphase der Ausbildung oder für Praktika sowie für Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbaustudien gedacht. Er finanziert mit monatlich 100, 200 oder 300 Euro einen Teil der Kosten als Studierender an einer BAföG-anerkannten Ausbildungsstätte, bis zu 24 Monate. Voraussetzung Alter: mindestens volljährig und höchstens 36 Jahre alt. Mehr Informationen auch zu Rückzahlungsmodalitäten, Zinssatz etc. finden Sie hier.