Belastung der Pflegenden

Viele pflegebedürftige Personen werden zu Hause von Angehörigen gepflegt. Die Leistung, die pflegende Angehörige erbringen, wird oft nicht genügend gewürdigt. Man sollte daher nicht vergessen, unter welcher enormer (Doppel-) Belastung pflegende Angehörige stehen.

Hier sollen deshalb Wege aufgezeigt werden, die Entlastung bringen können:

  • Möglichkeiten, um Beruf und Pflege besser zu vereinbaren: Teilzeitarbeit, Freistellung von der Arbeit, Telearbeit, siehe Abschnitt Pflege und Beruf
  • Kurzzeitige Entlastung von den Pflegeaufgaben, z.B. bei Krankheit, Urlaub durch Kurzzeitpflege und/oder Verhinderungspflege
  • Hilfen im Haushalt: Haushaltsassistenz für die Pflege und ausländische Haushaltshilfen
  • Alltagshilfen und Entspannungstipps, sowie anonyme Beratung und psychologische Unterstützung für pflegende Angehörige (online oder telefonisch) finden Sie hier.
  • Austausch mit anderen Pflegenden in Selbsthilfe- und Angehörigengruppen. Informationen über Selbsthilfegruppen in Ihrer Nähe erhalten Sie bei den regionalen Kontakt- und Informationsstellen für Selbsthilfe (KISS) und über einen Pflegestützpunkt.
  • für Pflegende einer demenzkranken Person: Alzheimer-Telefon der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V.: 01803/171017 (€0,09 pro Minute). Sprechzeiten: Mo-Do 9-18 Uhr und Fr 9-15 Uhr
  • Pflegestammtisch in Mainz: Findet auf Initiative und unter der Schirmherrschaft der rheinland-pfälzischen Sozialministerin seit November 2008 im Proviant-Magazin in Mainz statt. Informationen zu den vergangenen und zukünftigen Pflegestammtischen finden Sie hier.