Stipendien für Studierende mit Kind

In Deutschland gibt es zahlreiche Stipendien: man denkt zuerst an die Begabtenstipendien, doch daneben gibt es auch Stipendien für bestimmte Personengruppen, die spezielle Voraussetzungen erfüllen. Um sich im Stipendiendschungel zurechtzufinden, wurde die Suchmaschine Stipendienlotse eingeführt.

Es kann sich auch für studierende Eltern lohnen sich über Stipendien zu informieren. Der Weg dorthin kann mühsam sein und möglicherweise findet man keine Förderung. Der Vorteil eines Stipendiums liegt jedoch auf der Hand: im Gegensatz zu Studienkrediten und BAföG muss dieses Geld nicht zurückgezahlt werden und man startet nicht mit Schulden ins Arbeitsleben.

Stipendium | Nothilfefonds für Studierende und Promovierende mit Kind/Kindern und/oder Pflegeaufgaben an der JGU

Aus Mitteln der ,Stiftung zur Förderung begabter Studierender und des wissenschaftlichen Nachwuchses‘ (Stipendienstiftung Rheinland-Pfalz) können im Rahmen des Stiftungszwecks ,Förderung besonders bedürftiger Studierender‘ 22.000€/p.a. für die Förderung von Studierenden und Promovierenden mit Pflegeaufgaben (Stipendium) und 8.000€/p.a. für die spontane Förderung von Studierenden und Promovierenden mit Pflegeaufgaben, die sich in einer Notsituation befinden (Nothilfefonds), bereitgestellt werden.
Beide Förderlinien sollen dazu beitragen, Studierende und Promovierende der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die im Rahmen von Kindererziehung und/oder Pflege von nahen Angehörigen Familienaufgaben wahrnehmen, in finanziellen Ausnahmesituationen zu entlasten.

Bewerbungsfristen für die Stipendien:
Bewerbungen sind zweimal im Jahr möglich; Bewerbungen für das Sommersemester können bis zum 15. März und Bewerbungen für das Wintersemester bis zum 15. September beim Familien-Servicebüro eingereicht werden.
Bewerbungsfristen für eine Förderung im Rahmen des Nothilfefonds:
Bewerbungen sind jederzeit über das Familien-Servicebüro möglich.

Das interaktive Antragsformular für die Bewerbung finden Sie hier. Bei Rückfragen können Sie sich gerne direkt per E-Mail oder telefonisch (06131/39 24027) an das Familien-Servicebüro wenden.

Bundesstiftung Mutter und Kind

Die Bundesstiftung "Mutter und Kind - Schutz des ungeborenen Lebens" wurde 1984 in Bonn gegründet, um schwangeren Frauen in Notlagen unbürokratisch zu helfen und ihnen die Fortsetzung der Schwangerschaft zu erleichtern. Die Bundesstiftung kann vor allem bei der Erstausstattung des Kindes, der Weiterführung des Haushaltes, bei der Wohnung und Einrichtung sowie bei der Betreuung des Kindes helfen.

Landesstiftung "Familie in Not"

Die in den Bundesländern tätigen Landesstiftungen und Verbände stellen den Schwangerenberatungsstellen vor Ort finanzielle Mittel zur Verfügung, um Bedürftige im Sinne des Stiftungsgesetzes zu unterstützen. Sie selbst können keine Anträge auf Unterstützung entgegennehmen. Die örtlichen Schwangerenberatungsstellen sind zuständig für die Beratung und die Antragstellung vor Ort.

Christiane Nüsslein-Volhard-Stiftung

Die im Jahre 2004 gegründete Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Forschung unterstützt begabte junge Nachwuchswissenschaftlerinnen in Fächern der experimentellen Naturwissenschaften. Die Stiftung stellt finanzielle Mittel für die Kinderbetreuung zur Verfügung, damit Ihnen genug Zeit für die wissenschaftliche Arbeit bleibt. Bewerben können sich alle Wissenschaftlerinnen, die in deutschen Universitäten und Forschungsinstituten als Doktorandinnen forschen.
Mehr Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Stiftung.

MAWISTA-Stipendienprogramm

Seit 2013 fördert die "MAWISTA - Krankenversicherung für Alle" (insbesondere für Austauschstudierende sowie Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler) in ihrem Stipendienprogramm Studierende und mit Kind, die ein oder mehrere Auslandssemester in ihr Studium einbinden wollen. Um auch im Ausland die Vereinbarkeit von Studium und Kind gewährleisten zu können, gibt es finanzielle Unterstützung.
Nähere Informationen finden Sie auf den Internetseiten von MAWISTA.

Stipendien für "Späteinsteiger" bzw. über den 2. Bildungsweg

Diese Gruppe befindet sich häufig in einer höheren Altersgruppe, so dass viele finanzielle Förderungen (z.B. BAFöG) nicht mehr in Frage kommen. Bei folgenden Stipendien spielt das Alter eine untergeordnete Rolle:

  • Studienstipendium für beruflich Qualifizierte: "Aufstieg durch Bildung". Das Aufstiegsstipendium unterstützt Berufserfahrene bei der Durchführung eines ersten akademischen Hochschulstudiums.